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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
323
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Ul. Theil. Ivzter Brief. Z2Z

aus solchen Gelegenheiten, dann muß manff «ij sich wieder vor GOtt demüthigen, und nichtM mehr dran denken wie es gegangen ist.

AH Ob dasjenige, so deinem Vetter begeg-ch!« net, in Ansehung der zwo gesehenen Perso-«NNr nen, göttlich gewesen sey oder nicht? darannn ß, ist wenig gelegen; das aber ist gewiß, es ist«il! ß ihm von GOltes wegen und zu seiner Srär-i!win kung begegnet: und deßwegen war es gut,dihrtz daß du ihm nur bei allem zu beruhigen undW im Vertrauen zu GOtt hast suchen zu stär-jßstl,! ken. Gesetzt, es wäre ein Traum gewesen,tz, V und er hätte es für eine göttliche Elschei-üj'M nung gehalten, und wäre durch solche versw ß meynce Erscheinung aufgemuntert und imunv st Vertrauen gestärket worden, so wäre garW ß kein Schade dabei. Ja, wenn ichs gewißM. als einen Traum oder Einbildung erkanntM hatte, so würde ich mir ein Gewissen dur-ch W über gemacht haben, ihm solches zu sagen ,

,damit er die gute Frucht und Nutzen mehrverlieren möchte. So mach' ichs meist bei^ M außerordentlichen Dingen , die mir vorkom- Ui men. Ich sehe, was der Baum für FrüchteÜB trägt? Nur mit dem Unterschied, daß ichHM bei gesunden, und außer besonder» Probenstehenden Personen, wegen des Versuchersund der Eigenheit, es immer dahin lenke,Mt daß man bei den außerordentlichen Dmgenst^si nicht lang stehen ble'be, sondern hübschFrucht einsammle. Bei Sterbenden nachz GOtt Hungernden aber muß man sonderlich^ L - das