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zo8 Geistliche Briefe.
rungen eigener Ohnmacht und Elendes müssen Emit ftiedsamer Erwartung der Hülfe desHErrn getragen werden, die zu seiner Zeit imGeist erscheinet. Solche Führungen bahnenden Weg zu einem thätlichen oder wesentlichenAusgang aus uns selbst, damit GOtt unserLeben und Alles werde, nach dem Maß unse- snrer Fähigkeit.
Die Gebrechlichkeit, womit wir alle ^Stande tragen, muß uns demüthigen, abernicht beunruhigen. Alles ist Gnade. Ver-ändere nicht leicht und ohne Noth deineAndachtsübungen oder andere Umstände,^wegen der inneren Blöße und Untüchtigkeik. ""GOtt weiß schon, was des Geistes Sinn 'ist. Rom. 8. Und das acceptirt er nach seinerGütigkeit. Die redliche Liebe sucht nicht sichselbst, sondern den Geliebten zu contentiren; ^und es ist eine gar edle Sache, auch unserm ^GOtt gleichsam auf seine eigene Kosten zudienen. Er, unser GOtt, ist zu aller Zeit ^gleich nahe, gleich anbethungs- und liebens-würdig: laßet uns ihm auch zu aller Zeit ^mit gleicher Dienstgefliffenheit ergeben bleiben, ß!Amen, JEsu!
Ich lese immer mit vieler Angelegenheit,was du mir von der Beschaffenheit dasiger MGemüther berichtest, und mit sonderbarem ci«Vergnügen, wenn es etwas Gutes ist. Grüße ^gelegenheitlich alle mit Namen von mir. Ach! Mder HCrr wolle sie besuchen, segnen, und das M
Fünk-