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Der 74-ste Brief.
Erbauliche Unterredung mit dem sterbenden Bru»der H. nebst einer wichtigen Erinnerung andie Freunde zu C.
M Zn der Gnade IEsu herzlich geliebterBruder!
F>ein Angenehmes, vom yten dieses, habe^ jch scnnml den Einschlüssen richtig erhal-ten; da ich nun auch eben am selbigen Tagedorthin, an den Freund N. von den Um-ständen unsers lieben Bruders H. Nachricht. gegeben, und man auch seinen Uebergang täg-d lich erwartete, als habe, weil auch selberschwach und matt war, vorigen Posttag nichtwieder Antwort gegeben.
Durch diese Zeilen berichte ich dann, daßes dem HErrn in Gnaden gefallen, die Ban-de seines tödtlichen Lebens Samstags, denrzten Abends um io Uhr, aufzulösen, unddurch einen sanften Uebergang in die Ewig-keit seinem so langwierigen Leiden ein Endezu machen; wonach er sehnlich und gläu-big verlanget hatte. Des Vormittags, daer scbon gar nichts mehr zu sich nahm, unddaker wegen Steifigkeit der Zunge kaum einWort mehr Hervorbringen konnte, fragte ichihn noch um seinen inneren Zustand, ob erft nach