HI. Thett. 5Zster Brief.
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opfer dahin gebend, und im kindlichenGlauben mehr sehen auf die liebste Hände,die das Kreuz geben und kalten, als aufdie Bitterkeit des Kreuzes selbst. Der HErrwird Gnade geben.
Sollte der gute GOtt dich aus dieserfremden Welt wegnchmen wollen, so hastdu keine Ursache, dich zu betrüben, oder zubeunruhigen. Es ist hier ohnedem nichtsmehr für dich, als nur Kreuz. Solchesin der Liebe JEsu tragen, ist zwar Gnadeund Herrlichkeit: spricht aber der HErr:Es ist genug, komm nur keim, und geheein in Seine Freude! Warum sollten wirnicht, in Erkenntniß unserer eigenen Schwach-heit, zufrieden sepn, und, auf die freie Gna-de in Christo, unsere Seele dem getreuenSchöpfer im Frieden anvertrauen? Liebe undleide denn auf Erden , so lang der HErrwill! Ruft er dich aber zu sich, dann gehehin im Frieden, so arm und elend, als dubist. Ja erfreue dich darin, daß du nichtshast in dir selbst, damit JEürs allein undin Ewigkeit Ruhm und Ehre von deiner Er-lösung und Seligkeit habe. Laß dich nur sonackend und blindlings los, und in die süßeEwigkeit hinein fallen, da dich der väterliche'Schooß der ewigen Liebe GOttes in JEsuauf- und einnehmen wird.
Ehre, Lob, und Dank, und unendlicheAnbethung sey unserm GOtt und dem Lam-me, das uns so theur erkaufet hat mit sei-nem