Der zoste Brief. ««
D
Nn einen Patienten über die Wörter Psalm 7z, H«2. Und muß wie ein Thier seyn vor dir. ^
Geliebter Bruder! ^
^s ist uns recht lieb, einige Nachricht vonder Krankheit des l. Bruders N. zu bekom-men. —
Du wollest dem lieben Patienten meinen,und unser aller brüderlichen Gruß (es gesche-he nun mündlich oder schriftlich) überbringen,mit den zween Versen aus Psalm 73. näm-lich den rrten und 2zten. Wir gedenken sei-ner in Schwachheit vor GOtt, haben auchdie von ihm aufgegebene drei Verse aus dembewußten Liede mit ihm gesungen, und blei-ben übrigens in gliedlicher Verbundenheit desGeistes mit ihm stehen, Theil nehmend anseinen inn- und äußeren Umständen, und alleGnade, Segen und innigen Beistand unserstheuren Hohenpriesters ihm von Herzen an-wünschend.
Er läßt wissen, daß er wie ein Tbierda liege. Ja, so sey er dann ein Thier,aber ein Thier unter der Hand unsers Ho-henpriesters , das sich von ihm binden, schla-gen, schlachten und opfern läßt, dmnit,
wann