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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
110
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Ilo Geistliche Briefe.

laß gab; theils darüber, daß dich der HErr ^so gütig und im Wohlstände wieder nach EHaus gebracht; und dann auch, daß du da- Esige Bekannte noch in einem solchen Zustand ^wieder gefunden, als wir selbige gelaßen hat- Eten. Der HErr unser GOtt und treuer Hirtwolle ferner sein günstiges Auge, wie über mich,also auch über euch allesammt wachen laßen, Mdamit wir nach Leib und Seel von seiner Hand Wbedecket, ihn, als seine theuer erkaufte Kin- O)der, inniglich lieben, ihm anhangen und »Grdienen, und sein göttlicher Friede unsere Her- ÄZrzen und Sinne in Christo JEsu unverrückt

bewahren möge. Amen JEsu!- AM

Wir sind nun zwar dem Leibe nach nicht Wrbeisammen, mit meinem Geiste aber bin ich sKdort viel bei euch, und frage wohl einst so Kskindlich nach: HErr! wie stehers doch mir 'dieser oder jener Seele? Ich erwarte dar-auf weder Antwort noch Offenbarung vonGOtt, sondern ich zeige nur dem lieben Hei- Aland, was ich für euch begehre, und befehleeuch seiner Gnadenregirung. Ich hoffe zwarder HErr werde uns bald wieder beisammenbringen durch seine gute Hand: indessen deu-tet uns auch eine kurze Abwesenheit an, wieso gar unbeständig alles Aeußere und Sicht-bare ist, und daß wir uns müßen zum Inne-ren kehren, um ein Vergnügen in GOttzu suchen, das unveränderlich dasselbe blei-bet an allen Orten, zu aller Zeit und bis inEwigkeit.

Ein