HI. Theil. zrster Brief. ior
verdienest? Was hast du ihm dann je gege-ben, daß er sich deiner schon bisher ange-nommen, und dich mit einem so heiligen Rufberufen hat? Eben dieses, daß er dich so in-M' mg dazu beruft, sein ganzes und ewigesEigenthum zu seyn, das allein ist ein unwider-sprechlicher Beweis und Grund, daß er dichauch dahin könne und wolle bringen, unan-gesehen aller deiner Schwachheiten, Gefah-iUk ren und Feinde. Von deiner Seite wirdnichts erfodert, als nur, daß du ju diesemhohen Vorsatz GOttes über dir dein herzlichesIarvorc giebest, deinen Willen in seine Handlegest, und ihn dann dafür sorgen läßest, wieers wolle und werde ausführen.
!zh» Die Erfahrung deiner Schwachheit isteine große Gnade, wann du sie wohl brau-chest , daß du nämlich, bei solchen Erfahrun-gen , dich immer mehr aus deiner eigenenHand fallen läßest in GOttes innig naheGnade und Kraft, so gut es dir gegebenwird. Und also, dich GOtt vertrauend,^ kannst du bei der höchsten Schwachheit ohneKummer seyn, und der ganzen Welt undiW Höllenmacht Trotz bieten.
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Wenn dich GOtt wieder gesund machen,« will, dann freue dich in seinem Wohlgefäl-lig len. Bethe, wie der Heiland gethan Joh.lg 17, ,s. und tritt der Welt und allen deinenlist' Feinden getrost unter Augen, denn der HErr^ G ? ist