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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
91
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III. Theil. 28ster Brief. yr

^ machen in Zeit und Ewigkeit, was er will:N Er wird sie nicht betrügen.

Rkk Lieber Bruder! wenn einfältige Personen^ nicht eigensinnig sind, dann j-nd sie GOtt'« sehr angenehm, und frei von tausend Eigen-H Heiken, die uns Vernunstsköpfen mancheEch Läuterungen kosten, Wenns noch gut werden^ soll. Von recht einfältigen Seelen (wozußmz wir auch durchs Leben in JEsu mäßen ge-A macht werden) stehet im Leben der H. Mech-tildis, daß sie wie Tauben seyen, die in desHeilandes Schooß sitzen; woran er sichbelustiget.

Die Ungestorbenheiren in bewußtem Bru-der Hab ich zum Theil gewußt. GOtt seyDank, Vers auch ihm entdecket! Der gebeauch Gnade, daß es mit ihm und mit uns-ch. von nun an ganz mit JEsu gekreuziget undbegraben werde, damit wir einen frohenOsiertag erleben mögen. Ich bin noch als. so schwach, daß es mich so traurig macht,., wann ich die Fehler meiner Brüder höre,2 daß ich gestern gar übel davon gewesen bin,da ich doch billig an mich selbst denken sollte.Ich liebe den Bruder doch herzlich.

, Du mußt aber auch noch viel Lebenshaben, daß du es so stracks fühlest, lieberDiü Bruder, wenn andere nicht gebeugt und ge-M storben genug sind. Willst du dann nichtdB auch einmal lernen das Brod mit der Kruste«dis» essen? Bisweilen, ja gar oft, läßt es GOttM nur unsertwillen zu, daß andere sich so oder

sonst