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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
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Der 26ste Brief.

Herzlich geliebter Bruder in der Gnade3Esu!

An einen kranken Bruder. Ermahnung zur ganz- ^lichen Ueberlaßung in die Hände IEsu. »

«Nit brüderlichem Mitleiden habe gehöret,^ daß du so krank bist. Sey versichert,daß ich von Herzen Theil nehme an deinenLeiden, und in meiner Schwachheit dich unddie Deinige zu IEsu Füßen niederlege. Nun,getrost dann, in GOttes Namen! Ueberlaßdich dem, der für dich Krankheit und Todhat schmücken wollen, der dich liebet und mey-net, ob du ihn gleich so gebrechlich, nebstmir, geliebet hast. Krankheit ist kein Un-glück, Sterben auch nicht: aber ohneJEsumleben oder sterben, das ist Unglück. Sosey denn krank mir IEsu, weil es ihm sogefällt; schmiege dich in sein Herz undArme, so gut du kannst, und sprich: Bistdu der Arzr, der Rranke trägt, aufdich will ich mich legen, rc. Fürchte auchnicht, mir IEsu zu sterben, wann er zei-gen möchte, daß solches sein Wille wäre.Ach! in jenem Leben werden wirs sehen undhaben das große Gut, das GOtt selber ist.Und wann dir dünkt, du seykst nicht recht

mir

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kl!

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