Hl. Theil. sister Brief. 7z
der seelische Theil ihre Noch dabei fühlen.^ Läßt man aber der Vernunft Raum, oderwill man sich gerne vergnügen, anstatt daßman nur herzlich GOtt vergnügen, zustim--M men und dienen sollte in demjenigen, worinman innerlich oder äußerlich ist; so plaget undverwirret man sich ohne Frucht: denn GOtt^ und alles, was uns heiliget und vergnüget,^ ist eben im gegenwärtigen zu finden, undsonst weder im Himmel noch auf Erden,t Ach! der ewig liebende GOtt heitere un-ser Gemüth immer mehr auf, daß wir inWip einem wahrlich abgeschiedenen, innigen, ein-««s« fälligen Geistesleben seiner Liebesleitung fol-gen, unser eigen Leben nicht lieben bis in denTod, und also die Seligkeiten seiner innig-Mk sten Vereinigung noch hier theilhaftig werdenmögen! Amen. Meine Seele bittet solchesin Schwachheit für dich, lieber Bruder, undMi für alle Mitpilger daselbst; erwarte auch von! W euch ein gleiches. Ich grüße alle liebe Herzenchdö im Geiste JEsu, wie ich sie letzt genennetM habe, und auch welche nicht genennet sind,M nach Gelegenheit .... JEfus sey mit unse-M« rem Geist. .... JEsus segne und lebe inM uns! Amen.
Uli
Dein
^ Amsterdam,
W den 21. Jul. 1741.
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