, III. Theil. uter Brief. zr
hat, da unter andern eine Person, auf demRücken liegend, und zugleich bethen wollend,abgemalet wird. Ihr Reimlejn darüber lau-tet, treulich verdeutschet, also:
„So lau im Cbristenthum, so trägseyn zum Gebeth
„Kann meinem HErren nicht behagen.
„Lern dich doch weislicher betragen,
„Und dien' mit besserm Ernst der höchstenMajestät!
„Dieß ist die falsche Ruh; dieß Stillesepnbetreugt.
„Weit anders gehen GOttes Wege.
„Man läuft dem Bräut'gam nach; dasHerz ist frisch und leicht.
„Man folgt ihm unverrückt im dornen-vollen Stege.
„Die Liebe und das Kreuz drauf stützenwir allein;
«Denn solche Wege schlägt GOtt ein.
„Das andre ist der Andachtslarve nur,
„Ein todres Bild und Schein vomFrommseyn,
„In Wahrheit nur Betrug und Dumm-sepn.
„So dienet man nicht GOtt, man folgetder Natur.
Der