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des sel. Gerh. Tersteegen 21
„dachte einst von einem gewissen Orte eine Stunde, ^ „weit auf dem Wege zu seyn; allein man passete„mir unterweges auf, und brachte mich in eine„Kornscheuer, in welcher bei zwanzig Personen,"lU „die mir meist unbekannt, meiner erwarteten und^ „begierig waren, ein gutes Wort von mir zu hö-E; „ren. Ihr könnet denken, liebe Schwester! daß. „>ch mich selber sehr vergessen muß, nach Leib,'ch „und Seel; doch müßte ich auch sehr undankbar„seyn, wenn ich nicht erkennete, daß mich der^ „HErr nach beiden Theilcn sehr unterstützet, undM. „mir (zum wenigsten dem Ansehen nach) einigenL „Segen gibt. In den letzten Tagen bekam ich„fieberhafte Anfälle, und wurde so verkalket, daß^ „man meine Stimme kaum verstehen konnte.W „Der HErr zeigte dann, daß ich nach Haus sollte.dM „Den Morgen aber, ungefähr acht Uhr, wie icheS«b „mich aufs Pferd setzen wollte, waren zum wcnig-tikv i, sten wieder fünf und zwanzig Menschen beisammen,« „die ich doch nur ganz kurz grüßen konnte, vone« „welchenetliche bereits einigeStunden weit gegan-
-n N „gen waren , denn es war auf dem Lande.-
, Ii! „Sehet nun! wie seltsam, ja meiner Grundnei-M „gung zuwider, meine Lebensweise ist! Meine in-M „nige Neigung nach Abgeschiedenheit und Stille,lr«r „scheinet mir zu dem Ende gegeben zu seyn, umI, «l „mir das Gegentheil beschwerlicher zu machen;W „doch auch vielleicht, um mich durch dicß Gcgen-„gewicht zu bewahren, daß ich mich nicht zu sehr„ausschütte, oder Leben nehme in den äußern^ „Wirksamkeiten. — — Ueberall ist viel Hunger„unter den Menschen, und Niemand ist da, der„ihnen Speise reichte. Die gewöhnliche Speise.jL. „sättigt sie nicht mehr. Wer Gnade hat zu bethen,„der mag den HErrn der Aernte wohl bitten, daß>«!,> "" Arbeiter in seine Aernte ausstoße. Den zten! „Octobr. 1747."
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Durch