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Geistliche Briefe.
Alles Sichtbare und Zeitliche, und auchoft unser Vermögen in demselben, neigtsich zum Abgang und zur Verlierung. Wassichtbar ist, ist vergänglich; was unsichtbarist, das ist ewig, wesentlich, groß und al-lein beruhigend, weit mehr als wir uns dieVorstellung davon machen können. Dieß istin allen Absichten die Wahrheit, und auchim Punct der gliederlichen Gemeinschaft. DasUnsere dabei, wie erquicklich es auch seyn mag,ist allerhand Veränderungen und Zufällenunterworfen; so viel diese Gemeinschaft aberaus der Ewigkeit entsprungen und in JEsugegründet ist, so viel ist ste wesentlich undew g bleibend. Je näher beim Ewigen,desto näher bei GOtt und seinen Kindern.
Kehr ein in Geist, denn GOtt ist da.Und seiner Kinder Einfluß nah.
Lebst du in deinem Sinn verstreuter.Dann sind GOtt und die Seinen weiter.
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So dann wollen wir uns, lieber Bruder, imGeist, in der Liebe des HErrn, umfassen undewig lieben, und wie Einer uns dem HErrn zuseinen Füßen aufopferen, durch seine Gnade.
Uebrigens, lieber Bruder, bin ich ein ar-mer obgleich begnadigter Mensch, der auchimmer unnützer zu werden scheinet. Wenndu gleich von deinem Zustande mir aufs beßteEröffnung thätesi, wüßte ich dir nichts zu sa-gen , wenns GOtt nicht expresse gäbe, wieBileams Esel. Der HErr ist dir innig nahe;
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