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Geistliche Briefe.
gen. Auch in den Wegen der Dunkelheit Hund Leiden wird die Seele durch eine rief j Mverborgene Beruhigung ihres Grundes gesiär- ^ket und gehalten, wo sie möglichst leidsamund abgeschieden bleibt von anderem Trost. .1
Warum schreib ich von dieser Materie?Ich weiß es nicht. Vielleicht kommt es diroder mir heut oder morgen zu statten. Nurein wenig harren: auch das ist Gnade undSeligkeit. Er ist getreu, der uns gerufenhat mit einem so heiligen Ruf. Das liegtdoch einmal unauslöschlich in unsere Herzeneingedrückt: Wir wollen ganz und ewigfür GOrr seyn. Der HErr führe unszum Ziel durch süße und saure Wege! Ihmgeb ich, vor seinem Angesicht, unbedingteMacht über uns. HErr segne die Schwester!
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Liebe Schwester! im Aeußern bleibt esmit mir in einer Schwachheit, die stäts ab-wechselt, wie auch vorhin. Die meiste Zeit binich zu allem, wegen Schwachheit, untüchtig:bisweilen Hab' ich auch einen Tag, da einwenig munterer bin. Ich muß nur so imGegenwärtigen bleiben wollen mit stätig gebei-mer Zustimmung, daß GOtt und seine We-ge gut sind, und ich sie nicht um ein Haaranders verlange. So spricht der Geist; dieVernunft sollte bisweilen genug tadeln wol-len. Der HErr bringe all das Unsere zueinem tiefen Schweigen vor seiner ehr- undliebenswürdigen Gegenwart! Amen JEsu!
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