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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
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Der i42ste Brief. F

An einen Grafen, daß in der Gemeinschaft mit llDjILsu unser ganzes Heil und Rechtfertigung Disey, und daß her Fortgang in der Heiligungdie Rechtfertigung nicht aufhcbe.

Hochgebohrner Graf!

In der Gnade unsers IEsu werthge-schätzter Bruder!

H>ero Angenehmes an den Bruder N. wirdmir communiciret; es hat mich im Geisterfreuet. Gelobet sey unser Heiland, daß eruns von Grund auf heilen will! Wie gut istes, mit einem nackten Grunde vor seiner Ge-genwart bleiben! Er ist zwar eine Sonne derGerechtigkeit, die unsere Finsternissen (o Gna-de!) ohne Gnade bestreitet, und mit ihrenStrahlen bis dahin durchdringet, wo keinSelbstgesuch hinreichet: aber es ist auch dieHeilung unter ihren Flügeln , uns durchsich selbst licht zu machen, wie sie selber ist.Deß sollen wir Ihm ein Halleluja singen, daßer uns so rein und schön will haben, und ge-ben uns so viel inniger seiner Leitung hin, im-mer mit unverstelltem Stillhalten fragend:Ist sonst noch was, mein Freund!

O Schönheit ohne Flecken!

Ist sonst noch was, worin ich dir mißfall?

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