Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
415
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Der i4iste Brief.

Von der Ueberlaßung des Kindleins JEfus,daß auch wir uns so an GOtt in ven reinstenund heiligsten Verlangens überlaßen müßen.

Herzlich - geliebte Schwester in IEsu!

c^ch wünsche dir die Ueberlaßung des Kind-leins IEsus zum Gruß. Deinen ange-nehmen Letzter» habe empfangen, aber nichtbeantworten können; habe auch jetzt einenstarken Fluß am Kopf, daß mich mit Müheaushalte. Gelober sey das Kindlein IEsus,

! welches dich noch bei der Hand gefasset,

^ und fortfähret, dich nach seinem Rath zu! leiten!

Dieser sein Anbethungs- und liebenswür-diger Rath, und das Ziel aller seiner Wegebestehet darin, daß wir mit gründlicher Wahr-heit bekennen: Er sey es allem und keinermehr, und beugen uns, zu aller Zerr indem Namen IEsu. Bald gesagt, langsamgethan. Aber unser Thun wird auch nichtersodert, sondern er selbst wills in uns thun,lind wir sollen, als überlaßene Kindlein, Ihnnur mit und in uns machen laßen.

Erkennest du, liebe Schwester, den bösenSinn wohl in guten Menschen, daß man

nämlich