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H. Thell. Zoster Brief.
Durch dieses Vertrauen wird GOtt geehretund ihr gestärket. Was ihr nicht habt, daserwartet mit Langmuth. Thut euer Aeußercsund überdenkr euer Aeußeres. aufs beßte,als ihr immer wisset und vermöget, als denWitten GOrres Ephes. 6, 6. Das wirddie Mühe erleichtern. Gewinnet ihr gleichwenig, so ists doch viel, baß ihr GOtt die-net. Mißräth euer Thun, so sucht es, ohneBeunruhigung, besser zu überlegen und anzu-fangen, und sagt es aufrichtig zu GOtt:daß ihrs gern gut machen wolltet; so ist ermit eurem aufrichtigen Witten und gebrech-lichen Werk für die gegenwärtige Zeit zufrie-den. Dergestalt werdet ihr beständig nichtmehr als Ein Werk haben, und die Unord-nung wird eine richtige Ordnung werden, daßihr dann nicht mehr so widersinnig und sichwidersprechend werdet schreiben dürfen: daßihr nach dem Witten GDrres leider, undin einer Unordnung lebek. Ich weiß auchnicht, ob ihr nun noch weiter Grund habt,zu fragen: Muß man nicht seines Wegsgewiß seyn, wann man Gd)rr recht die-nen will? Ja, mein Freund! durch eineGlaubensgewißheit, nicht aber allezeit durchdie Gewißheit eines deutlichen Gefühls. Dieerste Gewißheit bestehet in derjenigen Aufrich-tigkeit des Herzens, nach welcher man GOttüberall und in allem dienen und folgen,mit Vorsatz aber in nichts seinem eigenenWillen folgen, ober GOtt nicht dienen will.
Dieser