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Geistliche Briefe.
ches zu berichten, damit ihr mich GOtt be-fehlet; wie ich dann auch eurer in Schwach-heit nirgend vergessen werde. Der Geist JE--su, als der rechte Bethmeister sei) uns nahe!Er allein kann und will uns zu Anbethern ma-chen, wenn wir uns seiner Leitung überlaßen.
Wir zwar üben uns einfältig im Glau-ben und herzlicher Erinnerung des G-Ottes,der uns, als unser GOtt, in JEsu so naheist, und beugen uns von Zeit zu Zeit vorseiner Gegenwart, mit Wahrheit und kind-licher Reverenz. Wir geben unfern Willenunbedingt in seine treue Hände über, alseine Sache, worauf wir freiwillig Verzichtthun. Wir suchen alle unsere Liebesnei-gungen aufrichtig, aber sanfte, von allemab- zu Ihm hinein zu lenken, und dergestaltals Kinder vor seinem Angesicht zu wand-len ; wir suchen uns auch in eben dieserUebung zu vereinigen und zu stärken, zur Zeitder besonderen Absonderung zum Gebeth, und
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uns, als einen unförmigen armen Thon, der
Bewirkung und Bereitung des HErrn darzu legen, gefallen Ihm auch in solcher kind-lichen Uebung gar sehr, wenn ers uns gleichnicht allemal wissen läßet. Aber ach! wieso leicht, wie so süß, wie so gründlich undwesentlich gehen alle diese und unzählig andereSachen in der Seele vor, wenn der hei-lige Geist immer mehr der Bewirket unse-res Herzens wird, und mit seiner Salbung
das