Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
392
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Der iZzfte Brief. A-

Daß das liebste JEsuskind der Magnet unseresGeistes sey Wie die Zerstreuungen und Ver- ^suchungen mit mehr als englischer Geduld Z»zu tragen. Al»!

Herzlich-geliebte Schwester!

F>as liebste JEsuskind bleibt doch immer^ das liebste Kind, der liebste Vorwurf, st«das liebste Verlangen deines Herzens, die ichgendliche Beruhigung deines Schmerzens, das Va»Ziel und der Mittelpunkt, wohin sich der A,Geist durch alle Wellen hindurch lenket und das«senket. Sein Liebesmagnet hat das Eisen mV(ich meyne die Nadel unsers Geistes) beruh- gMret und angesirichen; dessen Sehnen und MiNeigen will nur dahin, und innigst dahin: gehe

aber ach! wie unruhig, wie zitternd wird die sep iarme Magnetnadel, wann sie eine fremde mg,Macht, oder eine Vermittlung, eine Weile deineaufhält, oder aufzubalten scheinet, sich dahin Me>zu begeben, wohin sie will! Laß seyn; sie will uchdoch dahin, und innigst dahin. Der, welcher sie bis,an sich ziehet, weiß schon, daß sie auf Ihn Malleine zielet, und seine an sich ziehende Kraft §ist genugsam, allen Aufenthalt zu vernichti-dHgen, damit endlich der Geist sich frei zu Ihmdiefügen und innigst mit Ihm vereinigen könne.ko>,

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