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Geistliche Briefe.
nen , mit Wort und Wandel; siehe JEsuinan als eine Sache, die dein ist; siehe aberauch dich an als eine Sache, die sein ist.Es sey und bleibe dein Ruhm und einigerTrost im Leben und im Sterben, daß dudeines getreuen Heilandes JEstr Christi ei-gen bist, und diese hohe Gnade reize dich,stäts JEsu von Herzen anzuhangen, undin Liebe treu zu werden. So oft du einKind GOttes Bruder oder Schwester nen-nest , ihm die Hand gibst, es grüßest odergrüßen läßest; so oft freue dich, daß du ge-würdiget wirst, JEsum zu bekennen, alsden Deinen, und dich als die Seinige; dennso viel ist es gesagt: Mw dir will ichshatten; mir d-.r will ich des HErrn sepn;mir dir will ich seinem Gnadenruf durchSüß und Sauer in seiner Rrafr folgen.
Nun, in diesem Sinn nenne ich dichSchwester, und so nenne mich auch nurgetrost Bruder. Bekümmere dich nicht überdeine Zerstreuungen und Trägheit; laß son-derlich die Zerstreuungen nur nicht vorsetzlichseyn, und werde nicht müde, so bald duselbige merkest, dich mit einem bedachtsamenaber kindlichen Blick wieder zu JEsu zukehren, ohne viel auf die Empfindlichkeit da-bei zu achten. Die Liebe zu JEsu mußallezeit gründlich, aber nicht allezeit empfind-lich sepn; alsdann aber ist sie, in ihrer Art,gründlich, wenn du nichts hast, das du
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