Z73 Geistliche Briefe.
gefunden, und zu finden hoffen. Kurz! esist nur daraufangesehen gewesen bei uns, wieein jeder, in seinem Stand und Beruf, alsein wahrer Christ und Christlicher Bürgerwandeln solle. Wer etwas anders von unsargwohnet, ist entweder übel berichtet, oderboshaftig. Wer sollte uns derhalben schaden,wo wir dem Guten Nachkommen? Sollenwir, diesem ohnerachtet, dennoch leiden, soleiden wir als Christen, und dürfen uns deßnicht schämen, sondern sollen in solchem FallG O tt verberrlichen, durch eine wahre Hoch-achtung seiner Schmach, und durch ein kind-liches Vertrauen auf seine Treue, die ewigwähret. Nur getrost! Wir haben die Sachedes HErrn vor uns: Er, der HErr, wirdsausführen. Sein ist das Reich.
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Allein, die Waffen unserer Ritterschaft , ?sind nicht fleischlich, sondern geistlich. Aller ^Sieg liegt in einem stillen, leidsamen, glau- """kbigen und bethenden Sinne. Die hitzige, A
harte Naturkraft muß an Christi Kreuz gehesttet, und durch gläubige Einersenkung in sei- Kl, bnen versöhnenden, sanften Liebesfilm gebro- tDchen und versüßet werden; so daß nichts als Gerbarmende Liebe, Wohlwollen und Wohl- jch,thun, auch gegen die Widerwärtige, geheget si« >werde. So hat Christus über alle Höllen- Ch,Mächte triumphiret. Wandeln wir dabei ztzwürdiglich dem Evangelio JEsu Christi, so G
fallen uns auch die noch wohl zu, die jetzt iW
wider- ^