Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
360
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z6o Geistliche Briefe. >

lichen Verheißungen willen) zu seiner eigenen !

Zeit bestimmet sey, nämlich nach den letzten W!großen Gerichten GOttes über den Erdboden, BEund daß vor solcher Zeit, mit allen mensch-lichen Mitteln wenig oder nichts auszurichten «>§ ^sey, so wenig als ein Mensch Leben oder Frucht- MBbarkeit in abgehaueneOelzweige bringen kann. pWDer, so ste abgehauen hat, muß und wird sie Vwieder einpfropfen zu seiner Zeit. Gleichwieaber nach dem Pfmgsttag' eine Schaar ausdiesem Volk, als Erstlinge der vollen Aernte, !ks>ch, >gesammelt ist: also ist es auch glaubhaft, daß WOGOtt, je mehr das Ziel der Verheißungen Wmherbei nahet, wohl ein oder andere heraus IM >nehmen, und zur Anzeige des herannahenden Wl>Frühlings darstellen werde. Dieß ist aber eine MpSpecialgnade, und eine Art der Erwählung, Miiuiiso nur selten und etwa Einzelnen wiederfäh- »s,ret; und wenn solche Seelen recht durchbre- Mchen, mögen sie zu was Gründliches kommen, Mals Auserwählte GOttes. Der liebe Bruder üd« sN. mag hieraus die ihm erwiesene Gnade und WeBeruf erkennen und schätzen, und meine Seele Iwünschet ihm alle Treue, und überfiießende MLebenssäfte und Kräfte aus der Fülle JEsu, inHum diesem hohen Beruf würdiglich zu wan- M,dein, als ein Auserwählter und Gewidmeter nGdes HErrn. W,

Gleichwie ichs nun als eine Unvollkom- dch,menheit ansehe, wenn erweckte Seelen sich seinWunterwinden, andere bekehren zu wollen, ehe eiMsie selbst durchbekehret sind, und von dem ZW

HErrn >