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Geistliche Briefe.
fenen zuläßt, sondern macht, daß man ganzund aufs innigste GOttes seyn und bleibenwill. O wie so zärtlich begehret dieses ewigeGut unserer! Zwar findet man sich selbst undsein elend überall: aber auch dieses muß zurVerklärung der Gnade gefühlet werden,damit wir uns so viel inniger selbst verlaßen,um unser Heil und Netirade allein in dem geof-fenbarten Namen JEsus zu nehmen. Ichvertraue und wünsche, in die unendliche Ewig-keiten , meine Knie zu beugen in diesem Heils-namen, und GOtt zu verherrlichen, daß eruns armen Kindern in demselben eine so sichereVerbergung und vollkommenes Heil geschen-kt hat. Er ziehe und verberge uns selbstdarinnen, daß wir in dieser Hütte heimlichbedeckt seyn mögen, im Leben und Sterben,Amen!
Diesen Winter über habe, nach der äuße-ren Hütte, so was kümmerlich uud kränklendhinbringen müßen. Es hat zwar einige Tagegeschienen, als wenn ich mich wieder erholte;ist aber, wie ich wohl fühle, unbeständig.Wenn nur das Gerüste so lange stehen bleibet,bis das Gebäude fertig ist, so fliegen die kurzeund leichte Leiden alsbald vorüber. O duG(l)rc der Ewigkeit, halre uns bei dir,und verewige uns! Amen.
Mülheim,den io. April 1737.
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