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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
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! II. Theil. uzter Brief. Z4Z

- du nämlich jetzt, nach deinem Inneren,ganz begehrest für Gd)rr zu seyn, als fein^>ch tz Eigenrhum. Mit diesem Sinne fange dannjetzt' aufs neue an, damit es doch endlich wasHchi.! Ganzes und Gründliches mit deinem Chri-'ZA- sie nt hum werde. Glaube es auch fest, daß«kn«, GOtt dir gern alle Kraft dazu geben werde,>t!wSsi, wann du mit diesem Sinne zu Ihm gehest.

Dieser Sinn muß der Grund deines GebethsAch in der Einsamkeit seyn, und der muß dich auchM«! begleiten unter allen Menschen und Geschaff-ll>i»K ten, da du immer mir G(l>rr heimlich mußtbiilik suchen zu werden, und mit stiller Bedacht-M,,! samkeit Ihm diesen Sinn darlegen mußt.

M Weil dir die Zeit in der Einsamkeit unnüß-lich hinzugehen scheinet, so fange es also an:Wann du in die Einsamkeit kommst, so opfereM> dich GOtt herzlich auf, und bitte ihn, daßer dir solches Stündlein segnen und bei dirseyn wolle! Alsdann nimm ein Büchlein,wozu du etwa die meiste Andacht hast, liesdarin, als in GMrres Gegenwart, also. bedächtlich und sachte, daß dir kein einzigesst. kVörrlein auf die Erde falle; nimm es alles. für dich, stbmacke es recht, und laß es indein Herz fallen. Wirst du nun inzwischenaufgeweckt, gerühret, und mit GOtt oder. L,' dessen Gegenwart eingenommen, so lieft nichtE weiter, sondern gib solcher guten Rührung.W Platz, und übe dich im Gebeth, das ist inM der Beschafftigung mit GOtt, in der Anbc-thung,Uebergabe, Absagung deiner selbst u. s. w.^ Y 4 Kn-