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II. Theil. Y2ster Brief. 277.
,'n unsere Festung bringen; wir wollen sie, mitGOtt, dennoch lieben, wie sehr sie uns Haffen,und sie mit uns in das versöhnende Liebesherzunsers JEsu hinein tauchen.
Ich höre von N., daß du dich mit einemWort solltest übereilt und vergangen haben;mich wundert, daß es nicht schon öftersgeschehen. Es ist nicht mit Vorsatz, nocheinigem bösen Willen wider GOtt geschehen.Ich weiß, daß du schon erschrickst, wann dunur diesen Ausdruck liesest; darum bin ichgewiß, daß es mehr eine Sünde wider denNächsten, als eigentlich wider GOtt gewe-sen. Nun, es ist da nicht viel bei zu thun;alles muß zum Beßten dienen, und unsererEigenheit in den Tod helfen. Bekenne esunbemäntelt vor N-, du habest darin gefeh-lt, es sey dir leid; sage aber dabei dieseWahrheit: die Furcht habe dich dahin ver-leitet, weil er dir solche Dinge verboten,welche du glaubtest, daß deiner Seele heil-sam seyen, und welche er dir, nach GOttesWillen, nicht könnte noch müßte verbieten.Sage aber alles mit gebührender Beschei-denheit und Sanftmut!), und beunruhige dichweiter nicht darum. Inzwischen sollte anra-then, für diese Zeit darin nachzugeben, undwider seinen Willen nirgend hinzugehen;diese Beugung wird GOtt ein angenehmesOpfer seyn.
Schmach und Leiden wird wohl deinetägliche Speise seyn; iß nur frei Liebe dazu,
S Z so