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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
274
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274 Geistliche Briefe.

Uebrigens gebe dir GOtt Gnade, allesIhm zu thun was du thust, in einem kind-liehen Aebesgehorsam, und zur Mortifica-tion deiner Natur und Eigenheit. Ach l daßdirs in allem so seyn möchte, als wenn JE-sus HErr in deinem Haus und Herzen wäre;als wenn Ihm die Handlung anginge, unddu nur als sein Winkelknecht sein Geschaffte «psthätest! Wie würde dann alles so ordentlich,ruhig und abgeschieden können verrichtet lwerden! Stiehl der Welt bisweilen einekleine Andacht und einen Augenblick Zeit zMab, auch wann sie meynet, du seyesi mitten Bin ihr, und unterrede dich mit deinem HErrn,denn Er ist auch in deinem Winkel gegen-wärtig , und will dir daselbst gerne Gesell-schaft und Hülfe leisten, wo du nur Ihn U ^lauterlich meynest und suchest; Er will ein ^Zeuge seyn deiner Verrichtungen, und er- ^wartet, daß du Ihn auch daselbst, und über- Mall, in deinem Geiste anbethest, liebest, lobest,und Ihm deine Opfer darbringest, als wenn Mißdu ein Einsiedler wärest. M

Siehe, Bruder! du hast ein lebhaftes chmNaturell, das kann nicht wohl gänzlich und Mdununterbrochen stille seyn; nun dann so ar- «Pbeite, aber vor GOtt, und in gehöriger brachMaß und Ordnung! Durch Gebet!) und darin!Sterben wird allmählig der innere Mensch Wivon dem Aeußeren geschieden werden, um Asanft und stille, ohne einige Annehmlichkeit, h,bei dem HErrn bleiben zu können, welche U z.

Barm-