Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
271
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II. Theil. yoster Brief. 27t

wohl selbst elend genug bin. Das wahreMi Inwendige Leben ist keine sonderliche oderneue Sache; es ist der uralte und wahreGottesdienst, das Christliche Leben in sei->"!> tz «er Schönheit und eigentlichen Gestalt. RechtW innige Seelen machen keine besondere Seele;chke wenn ein jeder der Lehre und dem Lebenich, JEsu durch dessen Geist solgete, so würdenohne Zweifel, alle innig, und die Welt vol-ler Mystiquen werden. Ich weist nicht,M warum ich dieses schreibe, da der liebe

! M Bruder schon genügsame Gewißheit von dem>chr HErrn in diesem Wege bekommen hat.

»ichri Laßet uns dann nur bei dem HErrn bleiben,!«»>» und uns ihm inniger laßen; denn er ist sehrt'H gut, auch unter allen Proben, denen, dieW; auf ihn warten. Er ist unserm Geiste ewigM, genug.

»»S ili Hak der HErr durch mein gebrechliches

l ÄM Schreiben, seiner Seele etwas zukommen

öitt« laßen, so sey GOtt allein die Ehre dafür,der seinen Hungerigen Speise gibt, wenn ErM- gleich aus Steinen Brod machen sollte. IstW es GOttes Wille, daß wir einander, demM Angesichte nach, noch sehen, so wird mirs! lieb seyn; sonst wollen wir einander in demPch Herzen JEsu bescheiden, und uns daselbstjil fiil im Geiste grüßen, küssen und segnen, in demchff Namen best, der uns geliebet hat. Opfereer mich dieser Liebesmajestät auf, nach derGnade, die sie selbst geben wird; ich tbueB solches auch aus ganzem Herzen. JEsus'F segne