Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
261
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Der 88ste Brief.

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!,^ Von des Autors Reise und Krankheit. Von demgöttlichen Licbeszug. Gefühl des inwendigenM Elends, und Ausgang aus sich selbst.

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ch In der sanften Liebe JEsu wertbeste5 Schwester!

^ der lieben Schwester ersieres Schrei-

Gr den, durch Herrn N. als auch letzteresaus Frankfurt, habe richtig bekommen, undm» mit wahrer Vergnügung gelesen; GOtt seygelobet!

M Es Ware meine Schuldigkeit gewesen,aller eher zu antworten; es fällt aber zu weitläufig,M die Ursache zu schreiben, warum nicht eherHi!, als heute gekonnt habe; die Liebe deutet alles! zum Beßten. Wie ich ihr ersteres Briefleinerhielte, stand ich eben in Bereitschaft, aufM inständiges Begehren der Freunde, noch einst^ k« eine Reise nach Holland zu thun, woselbst,K unter vielem verderbten und vermischten We-M stn, noch manch inniges Herz gefunden, dieden Sterbens - und Lebensweg herzlich zuEi wandten suchen: ich ward daselbst auch krank,M so, daß ich gedachte, es würde zum Endegehen; GOtt aber fügte es, daß st'chs wiedersoweit besserte, daß ich, in Begleitung einesFreundes, wieder zurück reisen konnte. Seit-M R? her