Der 82ste Brief.
Was die rechte Einsamkeit mit GOtt sey,
Gnade und Friede von GOtt demVater, in dem süßen Namen JEsu!In demselben geliebter Bruder!
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Hessen Geliebtes, vom 2s.Jun. a. L., habe^ bei meiner Heimkunft aus Holland, an-getroffen, woselbst ich die Freunde, auf instän-diges Begehren, noch einmal, und vermuthlichdas letzte Mal, habe besuchen mäßen. Ichbin nicht nur in A. krank gewesen, sondernhabe auch seither den einen Stoß nach demandern auf meine äußere Hütte bekommen,daß auch schwerlich vermuthet hätte, wiederso in Stand zu kommen, daß ihm durch dieFeder antworten könnte, wegen Entzündungdes Haupts, und Erschöpfung der Lebens-geister , gepaaret mit schleichenden Fiebern,wiewohl alles gar erträglich war, und nochist. Jetzt ist es, so lang GOtt will, wiederein wenig besser, ich muß mich aber noch sehrmenagiren, wenn es nur nicht gar zu viel thue.
Bis hieher kann ich GOtt herzlich dan-ken für seine väterliche Heimsuchung, und füralle darunter mitgetheilte Gnaden. Der Ein-druck des so nah bevorstehenden Endes unserer
Pilger-
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