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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
231
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n. Theil. 76sker Brief.

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ich aber mit Gewißheit erkennen, daß GOttmehr durch mein Abendmahl gehen, als durchmein Davonbleiben könnre verherrlichet, undich oder mein Nächster in Wahrheit erbauetwerden, so würde ich im Uebrigcn mir wenigScrupel daraus machen.

Wann ich Gelegenheit habe, einen from-men Reformieren, Lutherischen rc. Prediger zuhören, so gehe ich in die Kirche; und wannich Gelegenheit hatte, einen frommen Katho-lischen Prediger zu kennen (wie ich dann derengekannt habe) so wollte ich wohl, mit ebender Freiheit des Gemüths, dessen Predigtanhören; es sey denn, daß ich mich dieserFreiheit, anderer Schwachen wegen, nichtbedienen wollte.

Und gleichwie unter allerlei Volk, werGOtt fürchtet und Recht thut, demselbenangenehm ist, so ist er auch mir angenehm^er habe sonst dieses oder ein anderes Religions-röcklein an; und so gehe ich wirklich mit aller-hand Religionsverwandten um; ich rede zuihnen (wanns GOtt fügt) öffentlich und son-derlich, von der Gnade GOttes in Christo,von der Verläugnung, vom Gebet!), von derLiebe zu GOtt; und laße ihnen dabei dasganze Gebäude ihrer besonderen Kirchenverfas-sung und Meynungen unangetastet stehen , solang es GOtt stehen läßt.

Mit besondern Meynungen halte ich michwenig oder gar nicht auf, auch nicht mit denbeliebten und berufenen Meynungen vielerP 4 Scpa-