II. Theil. ?2ster Brief.
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mit seinem geheimen Gebet!) den Wind desGeistes, Kraft und Segen darein, beides füruns und andere: das wird sich an jenem Tageauöweisen.
Daß man sonst seine Eigenheiten so inallem fühlen muß, ist lauter Gnade GOttes.Man muß aber durch stätes Scrupuliren undÄengsten sich auch nicht vermanchfaltigen undverwirren. Das beßte ist, daß man nichtviel dran denkt, was andere von uns den-ken; ja daß man auch sonst überhaupt sichselbst und das Seme möglichst vergesse; dieeinfallende Eigenheiten sind keiner Attentionwerlh. Nur alles laßen fallen, und GOttallein, den in uns gegenwärtigen, unbegreif-lichen Liebes-GOtt, zum Vorwurf genom-men , und uns einfältig und vertraulich inseine sanfte Liebe ersenket: das ist eine allge-meine Arznei für alle unsere Krankheiten.
Der HErr segne dich, lieber Bruder,und deine Hausfrau. Ich grüße euch beide,wie auch Bruder K. und seine Hausfrauherzlich, auch die übrigen Mitpilger alle, obich sie gleich nicht nenne Ich liebe sie sämmt-lich, und wünsche herzlich ihre Förderung inmeinem schwachen Gebeth. Gedenket auchmeiner, der ich durch Gnade bin
Euer
Müldeim,
den zv. Nov. 17Z4.
geringer Mitpilger.
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