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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
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Geistliche Briefe.

-er wird die Lüste des Fleisches , undwas sonst die Natur begehren mag, nichevolldrmgen Gal. s. wann man aberim Fleische ist, und der innere Mensch sichzu gemein machet mit dem äußeren Thier,und zu viel darauf ausgekehret ist, so wir-ken die sündtlche Lüste kräftig in denGliedern Röm. 7. und man kann GE>rcN'.cht gefallen Kap. 8, 8. wie ernstlich mansauch angreifen will.

Siehe da, lieber Bruder, ein solch ein-gekehrter Wandel und Wesen ist das besteLasten, so ich dir, bei gemeldten Umständen,anrathe. Ich rathe das äußere Fastennicht gänzlich ab; dennoch ist eine immer-währende Mäßigkeit im Essen und Trinkenbesser, ja sehr nothwendig; es lernet sich aberam beßten, wann man alle Lust, die auf dieKreatur fallen will, zu GOtt gekehret hält.Sey äußerlich nimmer müßig, doch auchnicht zu sehr ausgekehrt auf die Arbeit. Soviel möglich halte eine gute Ordnung in al-lem Aeußern, im Essen, Schlafen, Arbei-ten , Absondern rc. Man muß die Unbe-ständigkeit seines Naturells GOtt zu liebmortificiren.

lll

Mi/

du

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GOtt sey gelobet, der mit seinen guten ^ MRegungen sich an deinem Herzen nicht unbe- Mzeugt läßt! Gib ihm nur freie Hand in dir, Eiso lebe ich des guten Vertrauens, Er werde A

sich dir, mit seiner Gegenwart und deren «

seligen