n. Theil. 64ster Brief. 187
M gewußt, dann hätte ich mich besser verhaltenmögen. Er wird euch überreden, baß ihrRjj nicht werth wäret, mit Kindern GOrtesK- Umgang und Gemeinschaft zu haben; ihr>D müßtet euren Zustand nicht entdecken, es helfedon doch nicht; ihr müßtet und könntet das som nicht glauben, was man euch sagte, undauch was ich euch, in diesem Brief und sonst,lW in GOttes Namen bezeuget und gesagt habe.'W Siehe, liebe Schwester, es ist euch zuvorM gesagt; erschrecket nicht. Wir wissen, wasder Arge im Sinne hat; aber es soll ihm nichtMl gelingen in Ewigkeit. Der HErr hat dichW bewahret, und wird dich bewahren und aus-rm führen aus aller Noth, und zum Preise seinesHu Namens, Amen!
Erwarte das aber nicht so auf einmal.,m Meyne nicht, wenn man einmal mit dirM gesprochen, an dich geschrieben, oder mit dirW gebethet habe, dann müßte es sich so fort^ bessern, oder es wäre vergebens, und einneues Zeichen, daß nichts mehr an dir zuM thun sey. Keineswegs! es ist eine Zeit, da^ man säet, und eine andere, da man dieuß Frucht stehet. Ja es kann geschehen, daß du^ auf eine Zeit einige Hoffnung, Stärkung^ oder Trost empfindest, und sich solches dochhernach wieder verdecket; aber da verzagenicht: denn also muß uns die ewige Liebe^ gängeln, um uns endlich richtige Schritte.v gehen zu machen, in ihren Wegen, in derä, ! Lauterkeit des Glaubens.