Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
173
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! H. Theil. 5yster Brief. r?Z

Sinnen; es meldet sich im Grunde an, und» in, hat beides Nachdruck und Gewißheit bei sich;Hek welches aber verdunkelt wird und verschwind' D der, wann die Seele eine deutliche Gewißheitin ihrem unteren Theil suchen will. Gehe6ie derhalben nicht zu viel hinaus ins Ueberlegen.«nd Suche keine Festigkeit durch bloß verständlichehkü und äußere Anweisungen; sondern schleuß,wie ein Kind, die Augen zu, und überlastdich dem verborgenen Wesen, das so innignahe ist, und laß die Vernunft zweiflen, solange sie will. Man würde beides, ihr und demVersucher, zu viel Ehre erweisen, wenn mansich mir ihr ins Disputiren einließ. Wir wol-len unsere Argumente und Fundamente indem Licht des Glaubens suchen, das sich imGrunde der Seele anbeuk.j w ^ Der Zug GOttes zu diesem oder jenemi Stande des inneren Lebens, hat Anfangs erwas> lieblich Reizendes bei sich, eine anmuthige Ein-! sicht, eine sehr herzliche Geneigtheit, rc. undda hat der ganze untere Theil, (der einenl>P ^ Widerschein davon bekommt) nichts oderßi» wenig einzuwenden. Hernach senkt sich allesM tiefer ins innere oder obere Theil; da fangtriB der untere Theil an, seine Widerspenstigkeit, und Zweifelung zu zeigen, weil er blos stehet,M und noch vom Versucher dazu angere-zetwird. Da gibts manche Abwechslungen,B , Schüttlungen,ja gar Gefahren zur Verrückungjjlel des Ziels, wo man nicht ein einfältiges Kino! zu bleiben suchet, das sich mit dem dunkim«i ^ ' Licht