II. Theil. gister Brief. iz?
und er wird sich künftighin noch mehr verherr-lichen in Zeit und Ewigkeit.
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Hiemit will ich dann nun schließen, unddich den treuen Händen des HErrn über-laßen. Was dir sonst noch möchte zu sagenseyn, ist in meinem Vorigen schon gesche-hen. Uebrigens laßt es sich in diesem Standewohl nicht viel Regeln geben, noch in Achtnehmen. Und wenn ich auch schon bisweileneinige besondere Unterrichtungen gebe, somußt du dich doch nicht mit Aengstlichkeicdran binden, oder mit vielen Ueberlegungendran denken. GOtt wird schon selbst alleserinnern und wirken, was vor ihm gefälligist, von Augenblick zu Augenblick. Derselbewird dich nicht verlaßen, du trostloses Kind,wenn dich schon alle Welt verließ.
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Mich angehend, so bin ich zwar verpflich-tet und geneigt genug, dir zu dienen, wieund wo ich kann, nach dem Vermögen, dasGOtt darreichet, gleichwie ein Kind demandern die Hand gibt. Weil aber GOttesGnade und Licht, in Ansehung der innerenWege, geringer in mir ist, als du undandere denken, so will ich keinem leicht rathen,meinen Reden weiter zu folgen, als er selbstglaubet, daß es auch der Wille GOttes,und ihm beförderlich seyn werde. GOtt wirduns Gnade geben, daß wir einer des anderengedenken.
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