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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
129
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I!. Theil. 4oster Brief. 129

G. gethan habt, und nichts verschweigen, wasch einiger maßen möchte dienen können, mir eu-ßG ren Zustand bekannt zu machen; wann estzT- euch nämlich in Gedanken kommt. IhrWz machet mir keine Mühe, ich habe auch eu-retwegen keine beunruhigende Leiden; könnteAr- euch aber durch meine Leiden geholfen wer-O« den, so würde ich unter GOttes Beistandwieii mich denselben gewiß nicht entziehen.

Laßet uns Kinder werden, und in keinemM Theil so viel reflectiren! Wenn ich Ueberle-Ich Zungen hätte machen wollen, ich hätte euchA- gewiß dieses nicht geschrieben, und würde^ auch sonst gar schweigen und mich verber-^ gen, wegen der großen Armurh, Elend und' Blindheit, worin ich mich befinde: doch^ . vertraue ich, daß euch dieses Schreiben we-/ der unangenehm noch schädlich sepn werde.Sei) du nur, liebe Schwester! in GOttes^ Namen geduldig und getrost im LeidenE. und Lieben; und ich werde, es gehe wieÄ» es gehe, durch GOttes Gnade seyn undL bleiben

Dein

ihO Mülheim,

SO den 17. Aug. 1728.

in JEsu herzlich geneig-ter Mitbruder undMitgenoste der Lei-den, die in Christ»sind.