II. Theil. 4oster Brief.
der ^ölle preiset. Jene thun es mitten imUch Licht und in den Vergnügungen; lhut ihr esnun mitten in den Finsternissen, mit JEsu am« Kreuz hangend, in inneren und äußeren Leiden,sslch O wie schön, wie rein, und wie lieblich ist' l»ir das Lob GOttes aus dem Herzen und Mund^rr- einer leidenden Seele! da mit Hiob nichts^ aus ihrem Munde gehet, als: Der NameW des HErrn sey gelober! Der HErr^ ist gur, Ser HErr ist liebenswürdig! Erist allein die (Quelle des Lebens. Ach!daß ihn alle Rrearuren möchten kennen«ill und ibm dienen! Lieber ihn alle ihr From-
W men, in Zeit und Ewigkeit! (!) wie gur ist
»»ist es, daß G(!)rc GDcr ist, daß er so heilig,ch >!> so herrlich, so selig und so vollkommen ist,« als er ist! u. s. w.
sch diesem Stande keine, oder wenig empfindlicheVergnügung davon, desto lauterer ist es.t U Habt ihr auch schon keine deutliche Erkennt-
nis oder Licht von GOtt und dessen Voll-iß kommenheiten, da ist kein Schade bei. Ihr
könnet nun GOtt nicht anders loben undlieben, als wie einen Unbekannten, Verbor-, mi> Denen, Unbegreiflichen, von dem ihr euchM kein Bild machen könnet noch müßet, wie
Bk! er ist und wo er ist; und eben so thut ihres auf die vollkommenste und GOtt gezie-0» mendste Weift.
Habt ihr schon, geliebte Schwester! m
Hk
Ihr