n. Theil. qoster Brief. 121
^ikr sagen, daß ihr recht gewandelt habt. Theilsentspringet diese Furcht auch aus der Entzie-ht -„r hung aller empfindlichen Kraft und Stütze.
Es ist mit euch, wie mit einem kleinen Kinde,g. das immer zu fallen fürchtet, da doch dieMutter dasselbe von Hinten am Leitband festhält, ohne daß Las Kind davon weiß: sobaldaber würde es nicht straucheln oder fallenwollen, oder es würde auch die haltendeHand seiner Mutter gewahr werden. Nein,liebes Kind! es hat keine Noch; die Mutterist nahe, obschon nicht vor deinen Augen,»t Ni» Je mehr du fürchtest, desto eher strauchelste»> du; und, wann du solltest fallen wollen,U so würdest du, ich weiß nicht was, in dirgewahr werden, das dich davon abzöge,
. . oder doch von Außen alles so lenkte, daßMe geschähe. Verlaß dich auf die hal-
tende Hand GOrres, ohne sie zu sehen,nü? und auf das Leirband seiner göttlichenVorsehung, wodurch er dein Aeußercsund Inneres zu einem guten Ende dirigirenM wird.
Ms Ueberlaßee euch GEnr, und geht ein inM die reine Liebe, so wird euch geholfen wer-M den. Ueberlaßet euch GOtt und seinemM unumschränkten Willen ganz, auf Zeit undM Ewigkeit. Laßt so gar alle Sorge für euchselbst fallen, daß ihr nicht mehr nach, euchA selbst wollt umsehen, wenn ihr schon wüßtet,„ k > daß ihr so in die Hölle fahren solltet. WasMil liegt an euch selbst? Was ist an dem Selbsti» H 5 gelegen?