II. Theil. Z4ster Brief. 97
ch sanfter wonnereicher Stille von ihm erquicktm, werden, und Ruhe finden für unsere Seelen,lhli- Matth, n. und der Dreieinige GOtt alsoM in uns fein Reich möge haben, und sein Hei-
> der ljgthum, worin er ohne Aufhören im GeistM>I und in der Wahrheit möge angebethet, geeh-rch xet und verkläret werden. Laßet uns doch den'Ä Muth nicht fallen laßen! Es ist ihm ein Ge-Ari ringes, uns in einem Augenblick dasjenige inLD unserer Seele finden zu laßen, auch ohne Mü-E he, was wir vielleicht Jahre lang außer uns
> ms mit vieler Arbeit möchten gesuchet haben. DerV GOtt der Liebe, der seine Lust hat bei denalM Menschenkindern, befördere uns zu diesem
so seligen Zustande, Amen!
Geliebter Bruder! ich habe dieses so in. ' Einfalt, vor des HErrn Angesicht, geschrieben,"I wie es mir in die Gedanken gekommen ist;i» "ichd, als wenn du diese Dinge nicht wüßtest,2 sondern daß wir uns unter einander in Hoff-nung erfreuen mögen an alle dem Guten,^ uns in JEsu geschenket ist. Der HErrgebe uns das Wesen davon in unseren Seelenlebendig zu erfahren, sollten wir auch gleich^ das Wissen darüber vergessen!
HW Da ich anfing zu schreiben, hatte ich aufM nichts weniger gedacht, als solch einen großen^ Brief zu schreiben. Ich hoffe, es werde dichdas Lesen davon nicht verdrießen.-
KM Ich grüße herzlich alle liebe Brüder, mitdenen ich, durch die Vorsehung GOttes, da-P Erst. B. n. Th. G mals