Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
93
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II. Theik. Z4ster Brief. 9Z

^ dem Feinde durch allerhand Aftecten, Begier-. den und Gedanken herum getrieben wird, in's. etwa hat zu erkennen gegeben; indem er unserdurch die Sünde eingeschiäfertes Gewinn er-wecket hat; so daß wir uns auch, durch seineGnade haben suchen solchem tiefen Verderben»Atz Zu entreißen, und den Federungen unsersN dtz Gewissens ein Genügen zu leisten. AberiM ach! muß man ja klagen, (wie uns solches^ ^ unser Gewissen ohne Zweifel verweisen wird)wie oft hat es hier nicht an gefehlet! Und,.., wann man ja dasjenige gethan hat, was unser^^überzeugtes Gewissen foderte, wie so garK R trüg, unwillig und als gezwungen kam es nichtnoch dazu! Und wenn es endlich geschah;mit wie vielen Gebrechen, und untermengtemMR Eigenen war solches nicht beflecket, daß auche M. unser Gewissen in allem nicht damit zufrieden^«I seyn konnte! Und wie subtil und leicht schriebchw man nicht sich selbst solches zu, als wenn man nun etwas wäre! Und wie oft ist hingegen derM freimüthige Zugang zum Gnadensiuhl, durchvorfallende Fehler, gehindert worden! UndMKweil man noch so wenig von GOttes Geist,l W gewirkten Glaubens hat, wie kann man sichWir dann bisweilen so schlecht die Gnade undim, «k das Verdienst JEsu zur Versöhnung beimVater einprägen! Zwar wollte sich der inwen-^Wißdige Grund gern dem Dienst der Begierdenm, lii und der Eitelkeit ganz entziehen, um sich wie-derum seinem rechtmäßigen HErrn zu überge--»Mn, und ihm mit freiwilligem Herzen voll-^ ^ kom-