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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
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H. Theil. Zister Brief.

unserer selbst; daß du nur in uns lebest,und freimächrig herrschest, und wir nurdeinem schönen Liebeleben in uns RaumEii!k geben, und deinem liebreizenden Wink unsunterwerfen!

Mc Ja, liebe Schwester! ich kann nicht aus-M drücken, wie mirs bisweilen so weh thut,kr 8c wenn ich einerseits ansehe, wie der ewigseligel»» GOtt, der uns nicht vonnöthen hat, soI S innigst und brünstig nach uns verlanget, und' hch uns an sich ziehet, um uns frei, fröhlich undselig zu machen mit sich selbst, und mit seinemgöttlichen Liebeleben; und auf der anderenSeite, wie wir ihn so ferne stellen, ihm sofremd bleiben, und so viel Bedenkens, Zap-e pelns und Widerstrebens machen, diesen gött-

' liehen Buhler einzunehmen, und unser elen-

,« des und Quaalleben für sein schönes und süßesm!« Liebeleben zu verwechseln,de Geschwind, liebe Schwester, öffnet JEsueuer armes Herz! Das Kindlein IEsus willselbiges zu seiner Herberge einnehmen. HaltetW diesen werthen Gast nicht auf; laßt ihn nichtM so lang warten, bis erst eure Herberge reinund schön ist; das wäre eine unzeitige Höf-lichkeit. Unser Schönmachen ist nur Be-schmutzen. Wo JEsus kommt, da kommtM Heiligkeit, da kommt Seligkeit; und es istkeine andere, als die, welche er mitbringt.

. Diese Zeit und Festtage vergegenwärtigen^ uns die Offenbarung der brünstigen LiebeGOttes in der Wundergeburt des süßen Hei-E F 4 landes.