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Geistliche Briefe.
eitle Gastereiwesen; laßet alles bei derHochzeit in Christlicher Einfalt und Mäßig-keit zugehen, damit also GOttes Segen übereuch und euren Stand komme. Ich gebeeuch zu überdenken die Worte aus dem Evang.Joh. 2. IEsus und seine Jünger warenauch zur Hochzeit berufen. Dieses mußauch von eurer Hochzeit gesagt werden kön-nen , damit, wenn auch dermaleins eureWasserkrüge mit Wasser der Trübsale möch-ten angefüllet werden in diesem mit Trüb-sal verbundenen Stande, der HErr JEsuöselbiges in lauter Wein eines geistlichen Se-gens und Trostes verwandlen möge; welcheseuch meine Seele von Herzen erbittet.
So kehret euch dann hierin nicht an denRath, den Fleisch und Blut geben möchte.Es soll ja alles in dem HErrn geschehen.Nicht als Glieder der Welt, sondern alssolche, die zue Gemeine der Frommen be-gehren gezählet zu werden, und auch derenRath werth achten. Laß, geliebter Freund,dieses Briefchen auch zu N. lesen; wie ichsie dann alle mit einander grüße. Ich habedas Vertrauen zu denselben allen, sie werdenmeine Worte nicht übel aufnehmen, son-dern denselben willig Platz geben. Es ist jabesser, der ganzen Welt Anstoß geben, alseinem einzigen Frommen.
Uebrigens, lieber Freund, wünsche ich,daß der HErr dein Gemüth möge beruhigen/und dir auch genügsame Kraft und Treue
D
M
ttz
W
ver-
Hst