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L Der 28ste Brief.
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An einen Freund, der sich in den Ehestand bege-ben wollte: daß er und die Seinigen bei derHochzeit sich nicht der Welt gleich stellen,sondern alles in Christlicher Einfalt zugehenlaßen sollten.
In der Gnade GOttes geliebter Freundund Bruder!
Wik c^n Hornung und Wunsch, daß dich Ge-nb. h genwärtiges noch in gesegnetem Wohl-ch! A, stände nach Seel und Leib anrreffen werde,is Da habe mit diesem wenigen nur allein eine Er-)M! innernng geben mäßen, welche bei euremMg ß! letzteren Hierseyn aus Mangel der Zeit ver-SAm! gessen war: Wie daß ich nämlich verneh-lichß me, daß dort herum mit dem Hochzeit-MD halten und andern dahin gehörigen Anstal-ten solche grobe Mißbräuche eingerissen seyen;bitte derhalben dich und deine Freunde zuN. mit einander, daß ihr euch doch in die-MU sen^ Stück keineswegs der Welt gleichstellen
^ Soll dieser wichtige Stand im Segen an-getreten werden, so muß alles dabei nach derRichtschnur des Glaubens und Gewissens,nicht aber nach der Regel der Welt Vorge-hen. Meidet doch um GOttes Willen alles
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