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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
60
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Geistliche Briefe.

uns fassen in ihrem Geberh. Und weil unsGOtt sonderlich und wunderlich einander inder fremden Welt begegnen laßen, und einigeOeffnung gegen einander gegeben hat; so laßichs gern geschehen, und muß es euch anra-then, daß ihr diese Oeffnung gegen mich unter-haltet im HErrn, uni) jederzeit glaubet, daßmir eure Förderung recht angenehm ist, auchwann ichs am wenigsten zeige. Weil ichweiß, wre wenig und nichts in mir ist, dasandern förderlich seyn könnte, so muß ich es jawohl dem HErrn sagen, daß, er solche Herzennicht stecken laße, die um seiner Gnade willenVertrauen zu mir haben. Ich werde immerweniger nutz, auch wegen des elenden Kör-pers. Acht bis zehn Wochen her bin ich ganzherunter gewesen, daß nur so eben im Hausehabe gehen und stehen können: einige Tage,welche nun und dann Erleichterung dazwischenbatte, da mußte mich dann wieder mit Schrei-ben und Besuch über Vermögen wagen. Unddann mach ichs, wie die mit Schulden bedrängteKaufleute, welche diejenigen am ersten bezah-len , von denen sie am meisten geplaget wer-den. Nun bin ich acht Tage schwächer als vor-hin. In der Nacht zwischen Samstag undSonntag dachte ich: man könnte mich wohl ein-mal todt finden, weil die Kränkung im Haupt,und das Fieber mich über die Maßen anqrif-fen, und mir gar keine Ruhe ließen. Seit-dem habe alle Abend noch Flußfieber, und große

Schwachheit im Haupt.-GOtt sey in

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