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II. Theil. 2ister Brief.
^ bringen sollte, das erstere Wort in etwa zuwiderrufen, wie euch der Unglaube unter^ gutem Schein eingeben könnte; daß es euchvielmehr stärken und aufmunrern, ja glau-ZGi ben machen muß, daß eure Sache gut gehe,und der HErr euren redlichen Sinn und Vor-satz angenommen habe.
GOtt begegnet uns mit Kreuz, oder an-^ deren Vorfällen, damit er dieses Opfer wirk-lich ausführe, und uns eine gute Gelegenheit' an Hand gebe, ihm eine Gegenliebe zu erwei-sen, und das wirklich zu geben, was wirihm nur versprochen hatten. Es ist wohliche die Wahrheit, daß wir beim Geben nichtKisch allezeit solche Helden sind, als beim Verspre-chen : aber daran liegt nichts. ObgleichDavid seine Helvenkleider und Waffen wiederablegt, so gehet er darum doch nicht vorGoliath laufen , i Sam. 17, ?9- Er beklei-z« det sich anstatt dessen mit dem Namen des^Errn Zebaorh 4s. und erhält also den>,W!I Sieg.
angnit Unsere Heldenthaten mäßen zu seiner Zeitabgelegt werden, aber nicht unser kindlichesm «iD Vertrauen zu GOtt, in dem süßen Namen»ns IEsu. Kreuz, Armuth und Proben mögenMij und mäßen uns abbringen vom VertrauenEr auf uns selbst, auf unsere Kraft, Licht undschöne Beschaffenheiten; aber nicht vom Ver-trauen auf unfern süßen Heiland. Ihm sol-"-/.h- len wir uns nur überlaßen, so wie wir sind,7.^ und ohne auf uns selbst zu sehen; denn jo
D; nimmt