II. Theil. 2oster Brief.
45
l, 11^,
^ kks^
ßrSL
eiüt» !rmd! kcskdN/Hsl> M'ch darctzt i/i >j md ksmWLr, «>>!
UN
IkPOt
!ki ßrkmch?
l»- ?
B//
hßB
-E
I «!>!^
-tragen können, weil sie noch ein Zukünftigesdabei aufpacken.
Euer Elend, eure Schwachheit, eureFeinde, eure Hindernisse und Gefahren, die'gegenwärtige und noch mögliche beiden, derTod endlich selbst, alle diese Dinge sind wich-tig und zu fürchten, wenn ihr allein stehet,und wenn ein solches armes Kind, wie ihrseyd, euch dagegen waffnen müßtet. Aberdei G(!)rr, mir GM«, und in G2)lt be-kommenalle diese Sachen ein weit anderes undschöners Ansehen. Ihr müßt daher euch selbst,und alle diese erstgenannten Dinge nicht zu^eurem Vorwurf nehmen, sondern unser»süßen und so innig gegenwärtigen GOtt. Andenselben gewöhnet euch; in ihn ersenket euch;ihm überlaßet euch, und behaltet ein gutesHer; zu ihm. Thut, verläugnet und leidetalles, was vorkommt, mit Absicht der Liebe-zu ihm. In der Sinnlichkeit seyd ihr schwachund gebrechlich, drum ists nicht gut für euch,lange da zu wohnen. Unser bester und ver-gnügender Herzensfreund wartet im Geist aufuns, um sich daselbst unseren Herzen gründ-lich mirzurheilen, und uns zu formiren nachseinem Sinn. Gebt ihm oft eine kleine Vi-site daselbst.
Ich approbire eure Treue in Wahrneh-mung einiger absonderlichen Zeit zum Gebell),und freue mich, daß solche Uebung gesegnetbefunden wird. O ja, liebe Schwester!unsere Zeit und unser Leben muß nur unseremD 4 GOtt