Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
41
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II. Theik. ichter Brief.

Nun Hab' ichs gesagt, wie GOtt deinInwendiges, dein Herz, deine Liebe, deinenWillen besitzen muß, damit du Ihn auch der-«7 ^ maleinst besitzen könnest. Inzwischen^ könnendie Phantasien noch wohl deine Einbildungs-M kraft besitzen. Das laß aber seyn; wenn duMb nur keinen Gefallen daran hast, dann habellch« nuch keine Unruhe darüber. Hüte dich, daßr>u den Tag über mit Willen nicht zu viellchk-l unnöthige Bilder in den Verstand und indaß« die Sinne einnehmest. Gedenke immer, wasWßß JEsus spricht: was gehes dich an, folgeleim du mir nach. Mit deinem Herzen und Lie-Wch besneigungen bleibe nahe bei JEsu. Hat erauch« das Herz nur, so folgen auch endlich die Ge-danken. Wandle nur einfältig. Liebe JE-ß sum; und um seinetwillen achte dich für denSm W Unwürdigsten im ganzen Hause. Je mehrM wider deine Natur, Vernunft und Willen;M desto herrlicher gehts. Hast du keinen GOtt,den du empfindest, so habe einen Gott, an^ M den du glaubest. Daß Er deine Seele segne, undM A dich getreu bewahre bis in den Tod, wünschet

Dein

Mitpilger.

C;

Der