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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
364
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zcn. Ihre starren Glieder wurden gelinde,cS ergoß sich ihr Innerstes, und in der Ver-irrung des Augenblickes fürchtete Wilhelm,sie werde in seinen Armen zerschmelzen, undec nichts von ihr übrig behalten. Er hieltste nur fester und fester. Mein Kind!ries er aus, mein Kind! du bist ja mein!wenn dich das Wort trösten kann. Du bistmein! ich werde dich behalten, dich nicht ver-lassen! Ihre Thränen stoffen noch im-mer. > Endlich richtete ste sich auf. Eineweiche Heiterkeit glänzte von ihrem Gesich-te. Mein Vater! rief sie, du willst michnicht verlassen! willst mein Vater seyn!Ich bin dein Kind!

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Sanft fing vor der Thüre die Harfe anzu klingen; der Alte brachte seine herzlich-sten Lieder dem Freunde zum Abendopfer,der, sein Kind immer fester in Armen hal-tend, des reinsten unbeschreiblichsten Glückesgenoß.f . n-.n'i