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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
326
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Ms man nach dem Verfasser des Liedesfragte, gab er keine bestimmte Antwort, nurversicherte er, daß er reich an Gesängen sey,und wünsche nur, daß sie gefalle» möchten.Der größte Lsteil der Gesellschaft war fröh-lig und freudig, ja selbst Melina nach seinerArt osten geworden, und indem man untereinander schwatzte und scherzte, sing der Altedas Lob des geselligen Lebens auf das geist-reichste zu singen an. Er pries Einigkeitund Gefälligkeit mit einschmeichelnden Tönen.Auf einmal ward sein Gesang trocken, raustund verworren, als er gehässige Verschlossen-heit, kurzsinnige Feindschaft und gefährlichenZwiespalt bedauerte, und gern warf jedeSeele diese unbequemen Fesseln ab, als er,auf den Fitkigen einer vordringenden Melo-die getragen, die Friedensstifter prieß, unddas Glück der Seelen, die sich wieder finden,sang.