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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
306
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ZuS

die Vernunft eines menschlichen Meisters hal-ten. DaS Schicksal, für dessen Weisheit ichalle Ehrfurcht trage, mag an dem Zufall,durch den es wirkt, ein sehr ungelenkes Or-gan haben. Denn selten scheint dieser genauund rein auszuführen, was jenes beschlossenhatte.

Sie scheinen einen sehr sonderbaren Ge-danken auszusprechen, versetzte Wilhelm.

Mit Nichten! DaS meiste, was in derWelt begegnet, rechtfertigt meine Meinung.Zeigen viele Begebenheiten im Anfänge nichteinen großen Sinn, und gehen die meistennicht aus elwaS albernes hinaus?

Sie wollen scherzen.

Und ist es nicht, fuhr der andere fort,mit dein, was einzelnen Menschen begegnet,eben so? Gesetzt, das Schicksal hätte einenzu einem guten Schauspieler bestimmt, (undwarum sollt' es uns nicht auch mit guten